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BLOCKhome 2017-01: Feuer und Flamme mit LéonWood® - Naturstammhaus „Yukon Palace“

Naturstamm-Palast „Yukon Palace“ – BLOCKhome über Blockhäuser von LéonWood®

Ein Palast im kanadischen Yukon, das wäre doch was. Feuer und Flamme war ein Baupaar, das sich seinen stämmigen Palast in Hessen baute.

Feuer und Flamme war ein Baupaar für den Bau eines Stammhauses. Rund hundert Gäste waren zur Einweihung gekommen, bewunderten das Prachtstück und lernten über eine Redewendung zum Ausdruck von Begeisterung. Noch im Mittelalter war ‘Feuer und Flamme’ eine rechtsverbindliche Erlaubnis zur Führung eines Haushaltes. Diese endete, wenn der Hausbesitzer einer Missetat überführt worden war und ihm dann sogar eine ‘Verwüstungsstrafe’ ausgesprochen werden konnte. Einst galten Zucht und Ordnung, bei diesem Bauprojekt galten dagegen die schicke Planung sowie die fristgerechte und perfekte Realisation. Der Lausitzer Hersteller hatte seine Pflichten erfüllt und auf den Feuereifer der Bauzeit konnte angestoßen werden.

Blockhaus-Kindheitstraum & Wildwest-Romantik

Die Baugeschichte beginnt bereits 2006. Zu dieser Zeit verbrachte die Bauherrin glückliche Jahre in Sibirien, wo die traditionellen Blockhäuser Gang und Gäbe sind. So erwuchs bei ihr früh der Kindheitstraum, eines Tages in einem Blockhaus wohnen zu können. Jedoch wünschte sie sich viel Wildwest-Romantik.

Alte Bekannte: gleich drei Blockhaus-Enthusiasten

Um raus aus der Kälte und rein in eine warme Behausung zu kommen, wusste ihr Lebensgefährte bald eine Lösung. Schon vor Jahren hatte der ehemalige ‘Banker’ Bekanntschaft mit dem Blockhaus machen dürfen. Nach längerer Suche erinnerte er sich an alte Bekannte und fand diese in Cottbus. Der Anbieter LéonWood® hatte über die Jahre sein Baurepertoire um die Naturstammbauweise ergänzt. Nicht eckig oder rund, stämmig sollte es im Baujahr 2012 werden. Da kam die neue Yukon-Baureihe des Anbieters geradezu recht. Diese würde Wildwest-Romantik garantieren und gleichzeitig spektakulär und modern ausfallen.

Professioneller und ideenreicher Blockhausbau

Das 200 qm große Naturstammhaus aus Fichtenholz steht in einer Ortsrandlage in der nordhessischen Region Frankenberg-Eder. Ohne das Gebäude auf einem Keller exponieren zu müssen, reichte für eine weite Aussicht über das wunderbare Mittelgebirge eine ebenerdige Bausituation. Da war es selbstverständlich, sich nicht vor der Natur zu verstecken, sondern die Stammpracht mit viel Glas auszustatten. Dazu erhielt das Paar bei der Planung gute Unterstützung der erfahrenen Ingenieur und Architekten des Herstellers, die einige bautechnische und architektonische Leckerbissen zusteuerten. „Da wären wir selbst gar nicht drauf gekommen“, erinnert sich der Bauherr. Ansonsten konnten die Wünsche des Baupaares fast 1:1 in die Realität umgesetzt werden, darum sorgte sich im Baubetrieb der leitende Zimmermann penibel. Über 12 mal 16 Meter bemisst die maximale Ausdehnung des Gebäudes, weswegen seine Baureihe auch die Bezeichnung Palast erlangte. Das Wort Yukon dient lediglich als markanter Zusatz mit kräftigem Wiedererkennungswert. Es bezieht sich auf das nordkanadische Territorium oder den zur Beringsee reichenden Nordabfluss der Rocky Mountains in Alaska.

Blockhaus-Finesse: Garage zum Wohnzimmer

Die Größe des Hauses ermöglicht ohne Zweifel ein ebenerdiges Bewohnen. In diesem Fall ist die Raumaufteilung so gelöst, dass man sich noch mehr im Parterre genehmigen konnte. Es ist eine Drittelteilung aus Wohnbereich, Ruheabteil und Showteil. Im weiten Dielenbereich können Freunde und Geschäftspartner empfangen werden, gerne dürfen sie dort schon einen Blick auf in die integrierte Garage werfen. Doppelte Freude ist wahre Freude, hinter einer Glasabtrennung zum Wohnteil sieht man einen silbernen ‘R8’. Da fällt es leicht, die Geschäftspartner in den Bürobereich auf der Empore zu führen. Dabei gehen sie quer durch das gewaltig große Wohnzimmer und steigen eine halbgewendelte Freitreppe hinauf. Da muss man alle paar Stufen eine Pause einlegen. Am besten lässt sich der Wohnraum mit Loft vom vorstehenden Treppenpodest bewundern. Beeindruckend sind die prächtig knorrige Stammpracht der Wände, eine Zentralstütze und die Giebelverglasung mit einer Aussicht über rund 400 Meter Höhenlage.

Naturstamm-Dimensionen: Astige Stämme und Schwarten

Von oben erkennt man im Wohnzimmer ein Küchenhäuschen mit einem roten Ziegeldach. Seine Wände sind mit naturfarbenem Lehmputz bedeckt. Ein Blick nach oben zeigt eine Rundstamm- Dachkonstruktion, die mit dick-astigen, überlappenden Schwartenbrettern überwältigt. Die dicken Äste sehen wir auch bei den mit Schweizer Öllasur glänzend gestrichenen Stammwänden. Ebenso ungewöhnlich sind die Geländer von Treppe und Galerie, die mit Zickzack-Seilen vor einem Absturz sichern. Sonst ist alles aus Holz, denn dafür sind die Hausbesitzer Feuer und Flamme. Sogar die per Luftwärmepumpe beheizten Fußböden sind hölzern bedielt. Weniger rustikal geht es mit Holzdekor-Fliesen und weißlich gekälkten Stammwänden im Bad zu.

Rund 200 qm Nutzfläche bietet das Referenz-Blockhaus ‘Yukon-Palace’ aus Fichtenstämmen. Das kellerlose Gebäude hat eine individuell aufgeteilte T-förmige Grundform. Beheizt wird es mit einer Luftwärmepumpe über die Böden.

Quelle: BLOCKhome, Ausgabe 2017-01 (Januar – März)

BLOCKhome 2017 Januar-März