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Naturstamm-"Mikado" im Sauerland - Melanie und Jens

Melanie aus dem Sauerland: „Ich wollte genau das Haus – und kein anderes!“

Für Melanie war es ein etwas steiniger Weg zum Eigenheim-Glück. So richtig bauen wollte sie eigentlich gar nicht. Und Holzhäuser kannte sie zwar, deren allseits bekanntes, altbackenes Image hallte, wie bei vielen anderen, auch in ihrem Kopf nach. Zudem war es noch gar nicht lange her, dass sie sich ein eigenes Haus aus Stein gekauft hatte. „Ich war eigentlich versorgt“, beschreibt sie die Vorgeschichte im Interview mit LéonWood®. „Mein damaliger Freund Maik erwies sich allerdings als besonders hartnäckig. Er wollte unbedingt noch einmal ein Blockhaus bauen.“ Die Beziehung zerbrach, das Haus ist geblieben: „Ich habe es nicht bereut, dass ich mich zu dieser Aktion habe breitschlagen lassen. Im Gegenteil – ich geb‘ das Haus jetzt nicht mehr her!“

Blockhaus mit ganz moderner Architektur: „Ein schöner Gegensatz!“

„Ich habe Maik damals gesagt: ‚Wenn du einen Bauplatz in der Nähe meiner Eltern findest, bin ich dabei‘“, erinnert sich die gelernte Industriekauffrau. Gesagt, getan. Das gefundene Grundstück in Hanglage befand sich tatsächlich nur 150m von Melanies gekauftem Haus entfernt. In diesem sollten Melanies Eltern wohnen, während die beiden selbst im neuen Blockhaus sesshaft werden wollten – so der Plan. „Meine zweite Bedingung war eine ganz moderne Architektur“, sagt Melanie. „Wenn man sonst ‚Blockhäuser‘ hört, dann meint man immer: total langweilig, alt, rustikal... Und genau das wollte ich auf gar keinen Fall“. Beim Durchblättern des LéonWood®-Kataloges war die Sauerländerin dementsprechend vom Musterhaus ‚Mikado‘ sofort begeistert. Die Architektur dieses Haustypen richtet sich streng nach den Leitlinien des Bauhausstils: klare Linien, kubische Formen und ein Pultdach. Ein Besuch im Musterhaus in Klosterfelde verstärkte den Wunsch noch zusätzlich. „Ich wollte genau das Haus – und kein anderes!“, erinnert sie sich.

Blockhaus mit Kontrasten: Gemütlichkeit trifft Minimalismus

Das „Mikado“ ist nun als eindrucksvolle Naturstamm-Variante entstanden. Melanie hat sehr genau darauf geachtet, dass die Einrichtung, Außenanlagen und die allgemeine Gestaltung zeitgemäß und modern sind: „Das Haus bringt schon von alleine total viel Gemütlichkeit mit sich. Ich wollte das Rustikale des Naturstamms unbedingt mit modernen, hellen Akzenten aufwerten. Und durch die Einrichtung wollte ich dann moderne Kontraste schaffen, also Hochglanzfronten in der Küche zum Beispiel. Ich wollte den Gegensatz haben.“ Auch für die senkrechte Deckelschalung des Obergeschosses hat sich Melanie damals wegen des Kontrastes bewusst entschieden. Das Obergeschoss selbst ist in Ständerbauweise realisiert: „Ich hatte Angst, dass mich zu viel Holz irgendwann erschlägt. Und so ergab sich die Möglichkeit, oben weiße Wände zu haben, die man bei Bedarf auch streichen kann.“ Helligkeit und Licht spielen für sie generell eine große Rolle. So wurde beispielsweise auch der Anstrich des Hauses innen wie außen hell realisiert.

Projekt Blockhaus: jede Bohle im Blick

„Generell haben wir damals sehr viel selbst gemacht“, sagt Melanie. Ihr damaliger Freund Maik hatte bereits LéonWood®-Erfahrung sammeln können und wusste, mit einiger Eigenleistung wird das gesamte Bauprojekt günstiger und vor allem individueller. Durch einen großen Bekanntenkreis mit handwerklichem Hintergrund, sind am Ende gar nicht so viele Dienstleister am Haus tätig gewesen. „Also ich habe jetzt nicht unbedingt zwei linke Hände, würde ich von mir behaupten“, lacht unsere Bauherrin. „Das dann auch entstehen zu sehen, wachsen zu sehen, das hat mir unheimlich gefallen! Ich habe auch wirklich an jedem Balken mehrmals meine Hand gehabt“, erinnert sie sich. „Ich habe gestrichen, abgeschliffen, Bohlen geordnet, Kompribänder geklebt… das volle Programm!“ Das Blockhaus wurde im April 2017 geliefert, eingezogen wurde bereits im Herbst desselben Jahres. Und auch LéonWood® hat das Geschehen aktiv verfolgen dürfen: mit den 1. Nordrhein-Westfälischen Blockhaustagen durfte der Holzhausbauer seinen Tag der offenen Tür bei Melanie abhalten, um Interessenten die Vorzüge eines Blockhaus direkt erlebbar zu machen.

Mein Blockhaus – mein Ruhepol

Das Blockhaus ist zu Melanies Ruhepol geworden. Große prägende Elemente, wie das raumteilende Aquarium, aber auch kleine, teilweise sehr persönliche Details verschönern es innen, wie außen. „Ich muss immer zwischendurch etwas verändern. Dann habe ich hier eine Idee, da eine Idee“, beschreibt sie den Prozess. „Viele Sachen sind auch schon einmal woanders gewesen. Der Briefkasten zum Beispiel stammt von meinem Elternhaus.“ Ihr großer Stolz ist aber ihr Garten: „Meine Mama schimpft immer mit mir, wenn sie abends mit dem Hund geht und sieht, dass ich immer noch im Garten rumeiere“, erzählt sie belustigt. „Aber ich mach das halt gerne. Das ist mein Ausgleich zum Beruf.“

Wir erleben eine authentische und bodenständige Bauherrin, deren Fröhlichkeit ansteckt. Ihr Schicksal hat sie wachsen lassen und am Ende war alles Fügung. Gemeinsam mit ihrem neuen Partner Jens ist sie angekommen und sagt abschließend: „Ich habe es nicht bereut, dass ich mich zu dieser Aktion habe breitschlagen lassen.“ Liebe Melanie, wir wünschen dir eine schöne gemeinsame Zeit in deinem Blockhaus „Mikado“ und einen stetig blühenden Garten!

  • Blockhaus-Typ:
    Mikado
  • Grundriss:
    9,00 x 12,50 Meter
  • Baustoff:
    Naturstammwand – NaturstammRound*
    Holzart: Fichte
    Durchmesser (überwiegend im Mittel): 30-35cm
    Innenwände: Ständerbauweise
    Fenster und Türen: Nadelholz, 3-fach-Verglasung, eine Terrassentür, 7 Polarfenster,
    ein bodentiefes Fenster, zwei Nebeneingangstüren
    Dach: Pultdach, 6° Dachneigung
  • Besonderheiten:
    Deckenbalken, Deckelschalung, Verkämmungen usw. in Naturstammausführung
    Balkonanlage inkl. Stützen
    Sichtbare Holzbalkendecke von oben
    Konstruktiver Holzschutz durch große Dachüberstände
  • Liefertermin:
    26.04.2017

Bauherrenbericht zum Download: Mein_Blockhaus_Naturstamm-Mikado_Melanie_Jens

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