Weite und Offenheit im Blockhaus „Westwind“ der Familie Kullmann

Bauherrenbericht

Vom Fachwerkhaus zum Blockhaus

Familie Kullmann lebte vor dem Blockhaus in einem historischen Fachwerkhaus in der Nähe von Essen. „Wir hatten als zweites Haus ein ganz altes Fachwerkhaus von 1670 – ein richtig schönes Schatzkästchen, aber leider über vier Etagen hoch und daher nicht sehr seniorengerecht“, erklärt Dirk Kullmann. Neben dem urtümlichen Charme zeichnen sich Fachwerkhäuser auch durch steile Treppen, niedrige Decken und wenig Tageslicht aus. Für den Ruhestand wollte die Baufamilie aus dem Ruhrgebiet allerdings in einem Haus leben, wo sie alt werden und sich barrierefrei bewegen können: alles auf einer Ebene, keine Treppen oder Stufen, breite Türen und ein großes Badezimmer. Zudem sollte es aus Massivholz gebaut werden, denn der Vermessungsingenieur Dirk Kullmann arbeitet gerne mit Holz: „Ich bin ein bisschen Holz affin. Also, wenn ich noch mal einen Beruf lernen würde, würde ich Schreiner werden wollen.“

Extravaganter Bungalow mit riesiger Glasfront

Seine Frau legte wiederum viel Wert auf eine offene Wohnraumgestaltung und große Fenster für ausreichend Tageslicht im Haus: „Ich wollte auf jeden Fall riesige Glasflächen haben. Wir haben uns im Internet auf die Suche nach Holzhausherstellern gemacht. Dabei sind wir bei LéonWood® hängen geblieben, weil man da sehr individuell planen konnte. Der Haustyp ‚Westwind‘ gefiel mir sehr wegen der riesigen Fenster und weil es ebenerdig war.“ Beide waren von Anfang an von diesem Haustyp fasziniert. Das Blockhaus „Westwind“ ist charakterisiert durch einen asymmetrischen Grundriss, eine ebenerdige Bauweise und große Glasflächen. Der nächste Schritt zur tatsächlichen Umsetzung des Bauvorhabens folgte allerdings aufgrund familiärer Umstände erst eine Weile später.

„Bei einem Urlaub auf La Palma, auf den Kanarischen Inseln, hatten wir ein Haus gemietet, das war dem Westwind sehr ähnlich. Dann haben wir uns gesagt: ‚Mensch, jetzt machen wir es, bevor wir zu alt sind, das zu stemmen.‘ Das ist auch das Interessante bei LéonWood®, dass wir selbst viel mithelfen können“, erzählt die ehemalige Seniorenheim-Managerin.

Wohnwagen im Blockhaus mit integriert

Zusammen mit einer Architektin wurde der Grundriss vom ursprünglichen „Westwind“ von 99m² auf rund 135m² vergrößert: ein großer Wohnbereich mit Küche, ein Badezimmer mit Sauna, ein WC, ein Hauswirtschaftsraum, zwei Schlafzimmer und ein Ankleideraum. Außerdem sollten für das Auto und den Wohnwagen jeweils ein Carport entstehen. Das Dach des Blockhauses wurde also an einer Seite verlängert, sodass ein Carport für den Wohnwagen geschaffen wurde und eine Einheit mit dem Haus bildet. Der Wohnwagen dient so als zusätzliches Schlafzimmer, wenn die Kinder und Enkelkinder zu Besuch sind, berichtet die Baufamilie.

In einer kleinen Gemeinde im Westerwald fanden die Kullmanns ein passendes Grundstück mit guter Infrastruktur sowie Ausrichtung und konnten dort endlich ihr gewünschtes Blockhaus realisieren. Auch während der Bauzeit war ihr Wohnwagen ein treuer Begleiter. Sie wohnten in dieser Zeit in ihrem Wohnwagen auf einem Campingplatz, um näher an der Baustelle zu sein und mithelfen zu können. Der Hausbau war ein großes Familienprojekt mit Freunden. „Wir Frauen haben alles vorbereitet und die Männer haben alles aufeinandergesetzt. Das war ein tolles Erlebnis mit Familien und Freunden“, erzählt Hildegard Kullmann fröhlich.

Ausruhen wie unterm freien Himmel

Wie beim Camping sitzt man im Wohnzimmer der Familie Kullmann hinter den Glasfronten wie unter freiem Himmel und ist damit der Natur ganz nah. Von der Couch blickt man direkt in den Garten und in die Ferne des Westerwaldes. „Ich liebe diese Weite, also auch hier im Haus. Die Küche ist deshalb offen. Wir kochen beide sehr gerne und haben sehr viel Wert auf die Küche gelegt“, schwärmt die jung gebliebene Seniorin von einem ihrer Lieblingsplätze im Haus. „Hier sitzt man wie im Grünen und auch dieser Baustoff Holz strahlt einfach eine Wärme aus. Das ist ein ganz anderes Gefühl, für mich ein richtiges Wohlfühlklima“, ergänzt sie. Ein weiterer Vorteil des Glastrakts ist, dass im Winter viel Wärme allein durch die Sonne entsteht. Im Sommer schatten die Markisen das Haus dagegen gut ab, sodass es sich nicht zu sehr aufheizt, berichten die Campingbegeisterten.

Bauherrenbericht zum Download:

Blockhaus Steckbrief

Blockhaus-Typ:

Westwind (Individual)

Grundriss:

9,00 x 17,00 Meter

Baustoff:

Nadelholz, 2-fach-Verglasung, Glasgiebel mit Festverglasung & Terrassentür, zwei Fenster im Glasgiebel mit elektrischem Antrieb, Saunafenster, Fenster mit abschließbaren Oliven, Haustür mit Überdachung und Löwenklopfer, eine Nebeneingangstür mit Löwenklopfer

Dachkonstruktion:

Pultdach, 5° Dachneigung

Fenster und Türen:

Nadelholz, 2-fach-Verglasung, Glasgiebel mit Festverglasung & Terrassentür, zwei Fenster im Glasgiebel mit elektrischem Antrieb, Saunafenster, Fenster mit abschließbaren Oliven, Haustür mit Überdachung und Löwenklopfer, eine Nebeneingangstür mit Löwenklopfer

Besonderheiten:

Ökologische Dämmung des Dachs mit Kork (200 mm);
Eckverbindung Tiroler Schloss;
Zwei Carports (Nr. 1: 9,00 × 4,00 m, abgeschleppt ans Haus; Nr. 2: 5,00 × 3,00 m, freistehend);
Extra Terrassenüberdachung;
Sichtbare Holzbalkendecke von oben;
Konstruktiver Holzschutz durch große Dachüberstände

Liefertermin:

26.07.2017

Menge an eingelagertem CO2:

59,6 t CO2

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